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Haus Louise von Marillac

Chronik des Hauses Louise von Marillac

und des Vereins Gemeinsam statt einsam e.V.

 von Edwin Lang



Aus der Präambel der Vinzenz von Paul GmbH:

„Wie kannst Du ein Haus lieben, das ohne Gesicht ist und in dem deine Schritte keinen Sinn haben?“

 

 

23.04.2001
Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Frieß
Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Frieß
Anlässlich des Besuches der Führung der Vinzenz von Paul GmbH einer Senioreneinrichtung für Demenzkranke in Münster /Westfalen wird die Idee geboren, in Kleinostheim ähnliches einzurichten. Konrad Frieß (Aufsichtsratsvorsitzender der Vinzenz von Paul GmbH und Klaus Jakob (Geschäftsführer) formulieren dieses Ziel und setzen all ihre Ideen, Kenntnisse, Beziehungen und Kraft dafür ein.
15.11.2001
Geschäftsführer Klaus Jakob +
Geschäftsführer Klaus Jakob +
Der Aufsichtsrat diskutiert einen ersten Entwurf. Die Bayerische Landesstiftung hat eine Förderung von Investitionskosten einer Wohngemeinschaft in Aussicht gestellt, wenn das Bayerische Sozialministerium die Planungen als modellhaft anerkennt.
19.11.2001 Der Konzeptentwurf wird mit dem Landratsamt Aschaffenburg erörtert.
22.11.2001 Eine Delegation besucht in der Stadt Brandenburg ein Bundesmodellprojekt einer ambulanten Wohngemeinschaft.
09.03.2002 Im Rahmen der Erweiterung der Tagespflege im Haus Vinzenz von Paul gibt Bürgermeister Hubert Kammerlander bekannt, dass er an die Errichtung einer Wohngemeinschaft für ältere Menschen mit Betreuungsbedarf denkt mit einer Versorgungsform oberhalb des betreuten Wohnens und unterhalb der stationären Pflege.
21.03.2002 Antragstellung auf Projektförderung durch die Stiftung Alfred Herr-hausen. Ablehnung der Förderantrages 05.04.2002. Die Entwürfe des Architekturbüros Nordt werden mit dem Kuratorium Deutsche Altenhilfe besprochen.
26.06.2002
Erster Bürgermeister
     Hubert Kammerlander
Erster Bürgermeister
Hubert Kammerlander
Die bisherige Haus St. Vinzenz von Paul GmbH – Senioren-Zentrum Kleinostheim wird mit einem neuen Gesellschafter-Vertrag umbenannt in Haus St. Vinzenz von Paul GmbH – Soziale Dienste Kleinostheim. Die Aufgabenstellung wird erweitert: Die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Bildung und Erziehung sowie der Unterstützung hilfsbedürftiger Personen. Nun können eigene Einrichtungen und Dienste unterhalten und entsprechende Unternehmensbeteiligungen eingegangen werden.
30.07.2002 Der Aufsichtsrat diskutiert über die Rechtsform für die Bauträgerschaft, damit die Vinzenz von Paul GmbH auch Bauherr sein kann.
14.08.2002 Das Architekturbüro Joseph Nordt legt einen ersten Entwurf für das Gebäude der geplanten Wohngemeinschaft vor.
17.10.2002 Antragstellung auf Förderung bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk (ARD-Fernsehlotterie).
06.11.2002 Im Aufsichtsrat wird die Finanzierung erörtert. Ein Besuch beim Bundesgesundheitsministerium ergibt, dass die Entscheidung des Ministeriums erst nach Abschluss der Haushaltsberatungen zu erwarten ist. Kurzfristig können keine finanziellen Mittel in Aussicht gestellt werden. Das Landratsamt Aschaffenburg prüft, ob bei dem Konzept die Bestimmungen der Heimaufsicht greifen.
14.11.2002 Das Haus St. Vinzenz von Paul und die Johannesgemeinschaft Mainaschaff stellen in mehreren Themenabenden die medizinischen Aspekte der Demenz, das Konzept über die Pflege von Demenzkranken und die geplante Wohngemeinschaft Villa St. Vinzenz von Paul vor.
19.12.2002 Der Gemeinderat stellt mit Beschluss Nr. 296 ein Grundstück im Gebiet „Schränksweg rechts“ für das geplante Haus zur Verfügung.
23.01.2002 Vorstellung der Altenhilfeplanung in der Gemeinde Kleinostheim - Erweiterung des Modellprojektes Haus St. Vinzenz von Paul – Umsetzung der Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA)-Hausgemeinschaften in Form einer „Wohngemeinschaft – ambulant“ für Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinem Betreuungsbedarf. Für die Organisation soll ein Verein „Altenhilfe Kleinostheim e.V.“ gegründet werden.
17.02.2003 Antragstellung auf Förderung aus dem Modellprogramm Pflege beim Bundesgesundheitsministerium.
11.06.2003 Bundesfamilienministerin Renate Schmidt besucht das Haus St. Vinzenz von Paul und informiert sich u. a. auch über die geplante Wohngemeinschaft für Demenzkranke. Im folgenden Schriftwechsel empfiehlt sie, sich am Konzept der Rothenfußer-Stiftung zu orientieren.
18.06.2003 Das Landratsamt Aschaffenburg, die Regierung von Unterfranken und das Bayerische Sozialministerium vertreten die Auffassung, dass die geplante Organisationsform unter die Bestimmungen des Heimgesetzes fällt. Es wird deshalb ein Rechtsgutachten des Deutschen Caritasverbandes in Freibug erbeten.
22.07.2003 Für die geplante Wohngemeinschaft mit dem vorläufigen Arbeitstitel Villa St. Vinzenz von Paul geht eine erste verbindliche Zusage über eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 90.000 Euro durch die Bayerische Landesstiftung ein.
17.09.2003 Sozialstaatssekretär Georg Schmid teilt mit, dass eine Arbeitsgruppe Abgrenzungskriterien für Bayern aufstellen wird. Danach entscheidet sich, ob das Konzept ggf. verändert werden muss. Die Ergebnisse der Vorschläge der Rürup-Kommission und der Herzog-Kommission für die Pflegeversicherung unterstützen die ambulante Variante.
10.11.2003 Bescheid über eine Förderung in Höhe von 460.000 Euro vom Deutschen Hilfswerk aus Mitteln der ARD-Fernsehlotterie 2003.
24.11.2003 Die Sparkasse Aschaffenburg gibt eine erste Spende in Höhe von 30.000 Euro.
16.12.2003 Antragstellung auf Förderung im Rahmen des Modellprogramms zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung gemäß § 8 Absatz 3 Sozialgesetzbuch SGB XI bei den Spitzenverbänden der Pflegekassen, Ablehnung am 12.05.2004.
18.02.2004 Die Finanzierung des Projektes stellt sich wie folgt dar: Die Bayerische Landesstiftung gibt 90.000 Euro, die Stiftung Deutsches Hilfswerk 460.000 Euro und die Sparkasse Aschaffenburg/Alzenau spendet 60.000 Euro. Hinzu kommen 200.000 Euro Eigenmittel und ein geplantes Bankdarlehen in Höhe von 125.000 Euro. Bei der Gemeinde Kleinostheim wird für die restliche Finanzierung ein Zuschuss in Höhe von 420.000 Euro beantragt.
Staatssekretär Jürgen W. Heike besucht Kleinostheim und informiert sich über das Konzept der Wohngemeinschaft.
01.03.2004 Im Heft Dialog Nr. 1 und in der Tagespresse wird das Konzept für die Wohngemeinschaft „Villa St. Vinzenz von Paul“ vorgestellt. Bewusst wird großer Wert auf frühzeitige Information der Öffentlichkeit gelegt.
25.03.2004 Für den Bau einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke beschließt der Gemeinderat die Beteiligung mit 420.000 Euro Zuschuss und der kostenlosen Stellung des Grundstücks. Die Auszahlung wird wie folgt gegliedert: Haushaltsjahr 2005: 120.000 Euro, 2006: 200.000 Euro, 2007: 100.000 Euro.
26.04.2004 Das Bundesgesundheitsministerium teilt telefonisch mit, dass es keine neuen Modellprojekte mehr geben wird. Der Abschluss eines Generalplanervertrages mit dem Büro Nordt wird beschlossen.
27.05.2004 Die Gemeinde Kleinostheim erlässt den Aufstellungsbeschluss für den vorgesehen Ablauf für das Aufstellungsverfahren zum Bebauungsplan für das Gebiet „Schränksweg rechts“.
14.06.2004 In Rendsburg wird eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke besucht. Das Konzept ist mit unserem weitgehend identisch.
01.09.2004 Der Bauantrag für das Haus wurde beim Landratsamt Aschaffenburg eingereicht. Mit der Gemeinde laufen Verhandlungen über den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages.
01.10.2004 Auf Anregungen im Rahmen der öffentlichen Anhörung beschließt der Gemeinderat, die vorgesehene „Villa“ im Baugebiet „Schränksweg rechts“ weiter nach Norden zu rücken. Somit gibt es Platz für eine weitere Reihenhauszeile.
19.10.2004 Das Architekturbüro Joseph Nordt legt einen aktualisierten Planentwurf für das Gebäude vor. Die Kostenschätzung liegt bei 1.891.287,40 Euro und setzt sich wie folgt zusammen:
Planentwurf vom 19.10.2004
Planentwurf vom 19.10.2004

Grundstück                    
286.551,20 Euro
Herrichten und Erschließen          
48.580,00 Euro
Bauwerk – Baukonstruktion         
738.890,60 Euro
Bauwerk – Technische Anlagen    
174.456,40 Euro
Außenanlagen                
144.736,72 Euro
Ausstattung und Kunstwerke         
58.000,00 Euro
Baunebenkosten                
263.067,40 Euro

Das zu bebauende Grundstück hat eine Größe von 1514,00 m². Die überbaute Fläche für das Hauptgebäude beträgt 391,79 m², die für Garagen 106,53 m². Die Mietfläche im Erd- und Obergeschoss beträgt 529,52 m². Die allgemeinen Aufenthaltsräume im Erdgeschoss für Essen/Wohnen sind 73,65 m² groß, Kochen/Essen 25,41 m², Wintergarten/Wohnen 24,47 m² und Aufenthalt 12,75 m². Das Lesezimmer im Obergeschoss ist 14,76 m² groß.
20.10.2004
Hl. Louise von Marillac
Hl. Louise von Marillac
Das neue Haus soll den Namen „Haus Louise von Marillac“ – Wohngemeinschaft für alte Menschen – tragen. Die Vereinssatzung für den zu gründenden Verein ist weitgehend fertig gestellt. Der Verein wird eine begrenzte Mitgliederzahl von voraussichtlich 14 Personen haben. Mit der Mitgliedschaft ist die Ausübung einer Funktion in Vorstandschaft oder im Fachbeirat verbunden. Damit soll sichergestellt werden, dass der neue Verein zielorientiert und fachlich arbeitet.
17.11.2004 Abschluss eines Generalplaner-Vertrages zwischen der Haus St. Vinzenz von Paul GmbH und dem Architekturbüro Joseph Nordt.
29.11.2004 Das Finanzamt Aschaffenburg billigt den eingereichten Satzungsentwurf hinsichtlich der Vereinsbesteuerung für den noch zu gründenden Verein.
16.12.2004 Der Gemeinderat beschließt, dass ein Erbbaurecht an dem Bauplatzgrundstück Nr. 4 mit einer Größe von ca. 1.487 m² im Baugebiet „Schränksweg rechts“ zugunsten der Vinzenz von Paul GmbH eingetragen wird. Das Erbbaurecht endet am 31.12.2035. Der Erbbauzins beträgt jährlich 2.808 Euro.
21.01.2005 Das Landratsamt teilt mit, dass das Baugesuch erledigt ist, da es alle Vorgaben des Bebauungsplanes beachtet.
16.02.2005 Erster Spatenstich für die Errichtung einer Wohngemeinschaft mit dem zukünftigen Namen „Louise von Marillac“. Segensworte sprachen Sr. Isabel Westphalen und Pfarrer Rudi Rupp. Den symbolischen ersten Spatenstich nehmen Erster Bürgermeister Hubert Kammerlander, Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Frieß, Sr. Isabel Westphalen, Pfarrer Rudi Rupp, Architekt Joseph Nordt und die mit dem Rohbau beauftragte Würzburger Bauunternehmerin Irmi Göbel vor.
31.03.2005 Offizieller Baubeginn des Hauses Louise von Marillac.
22.06.2005
Bauschild für den Bau des Hauses „Louise von Marillac“
Bauschild für den Bau des Hauses „Louise von Marillac“
Vorbesprechung über die Vereinsgründung mit einem Teil der zu-künftigen Mitglieder.
01.07.2005 Das Richtfest wird gefeiert. Das Erdgeschoss wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht, Interessenten können sich über das Konzept und die architektonische Umsetzung informieren. In der Zeitschrift Dialog Ausgabe Nr. 6 wird über den Stand der Baumaßnahmen und die Vorbereitung zur Vereinsgründung berichtet.
Der Zimmermann spricht den Richtspruch
Der Zimmermann spricht den Richtspruch
Konrad Frieß erläutert Details der Bauplanung
Konrad Frieß erläutert Details der Bauplanung
27.07.2005 1. Mitgliederversammlung: Gründung des Trägervereins mit dem Namen „Gemeinsam statt einsam“ e.V.. Gründungsmitglieder sind Bettina Balling, Beate Büttner, Bernhardine Dungs, Edwin Lang, Carolin Mugler, Heidi Reising, Walter Reising, Klaus Thoma, Sr. Martina Weißenberger, S. Isabel Westphalen. Zu Funktionsträger wurden gewählt, Erster Vorsitzender Edwin Lang, 2. Vorsitzender Klaus Thoma, 3. Vorsitzender Walter Reising, Kassiererin Heidi Reising.
Alle weiteren Mitglieder übernehmen Aufgaben als Fachbeiräte. Der Verein gibt sich am gleichen Tag eine Satzung und eine Geschäftsordnung Als Einlader sind die Initiatoren Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Frieß und der Geschäftsführer Klaus Jakob von der Vinzenz von Paul GmbH anwesend. In der Folge arbeitet der Verein „auf Hochtouren“, um den künftigen Betrieb des Hauses sicherzustellen. U. a. werden der Mietvertrag für die BewohnerInnen und eine Satzung für das Angehörigengremium entwickelt.
28.07.2005 Besprechung mit dem Bauherren und dem Architekturbüro.  
29.07.2005 Der Aufsichtsratsvorsitzende Landrat Dr. Ulrich Reuter und der Direktor der Sparkasse Heinz Danner übergeben den zweiten Scheck über eine Spende von 30.000 Euro.
13.08.2005 Über eine Zeitungsanzeige im Main-Echo und über einen Vermittlungsauftrag bei der Agentur für Arbeit sucht der Verein „Gemeinsam statt einsam“ eine gerontopsychiatrische Fachkraft oder eine/n Diplom-Sozialpädagin/en für die Begleitung des Modellprojektes.
14.09.2005 Besichtigung einer Einrichtung für demente Menschen in Müns-ter/Westfalen. Weitere Informationsfahrten führten nach Rendsburg und Brandenburg.
14.09.2005 2. Mitgliederversammlung: Die Eintragung des Vereins in das Registergericht wird über Notar Dr. Morhard veranlasst. Beim Zentrum Bayern wird der Antrag auf Modellprojektförderung gestellt. Für die Stelle der gerontopsychiatrischen Fachkraft liegen dreißig Bewerbungen vor. Die Gehaltsabwicklung soll über die Gemeinde Kleinostheim erfolgen. Der Mitgliedsbeitrag wird auf jährlich 30 Euro festgelegt. Der Mietzins für die Mieter wird auf 6,55 Euro/m2 festgelegt. Die Mietnebenkosten werden 80 Euro monatlich betragen. Die ersten Interessenten für einen Einzug haben sich gemeldet.
10.10.2005 Als Vertreter des Vereins und des Hauses Vinzenz von Paul nehmen Edwin Lang, Klaus Thoma und Klaus Jakob an der Gründungsversammlung der Bayerischen Arbeitsgemeinschaft ambulant betreuter Wohngemeinschaften für Demenzkranke in Nürnberg teil.
11.10.2005 2. Mitgliederversammlung: Klaus Thoma stellt eine Vereinbarung für das Angehörigengremium vor. Als Hausbewohner sollen Menschen aufgenommen werden, die an einer von einem Facharzt diagnostizierten Demenz leiden. Als gerontopsychiatrische Fachkraft wird Frau Michaela Große eingestellt.  
03.11.2005 Entwicklung eines Mitarbeiterkonzeptes über Aufgaben, Anforderungen, Zusammensetzung, Arbeitsformen und Qualifikationen.
04.11.2005 Das Amtsgericht Aschaffenburg bestätigt die registergerichtliche Eintragung des Vereins.
09.11.2005 Die Mitarbeiter der Sozialstationen und weitere Interessentinnen in-formieren sich über die Aufgabenfelder in der Wohngemeinschaft.
22.11.2005 3. Mitgliederversammlung: In einer Power-Point-Präsentation informieren sich die Vereinsmitglieder über die verschiedenen Formen der Demenzerkrankung. Der Verein ist mittlerweile beim Registergericht eingetragen, somit können wir den Zusatz „e.V.“ tragen. Das Mietvertragsmuster wurde redaktionell überarbeitet. Bei der Bayerischen Versicherungskammer wurde eine Vereinshaftpflichtversicherung abgeschlossen. Der Vertrag für einen Generalmietvertrag mit dem Haus Vinzenz wird erarbeitet. Seitens der Vinzenz-von-Paul-GmbH wurde ein Startkapital von 500 Euro als Zuschuss gewährt. Bei der Beratung im Gemeinderat hatte eine Fraktion Widerstand angekündigt, weil sie bei der Ausweisung einer Planstelle für eine Mitarbeiterin des Vereins einen Verstoß gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz fürchtet. Daraufhin hatte Edwin Lang bei der Geschäftsführung des Arbeitsamtes Aschaffenburg und mit den Juristinnen des Landesarbeitsamtes eine Klärung dahingehend erreicht, dass die Gemeinde keine Genehmigung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz benötigt.   
28.11.2005 Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt Aschaffenburg.
07.12.2005 Im Rahmen einer Baubegehung informieren sich die Vereinsmitglieder über den aktuellen Stand der Bauarbeiten.
10.12.2005 Tag der offenen Baustelle zur Besichtigung durch die Öffentlichkeit. Gezielt eingeladen wurden auch Multiplikatoren, die berufsmäßig oder ehrenamtlich mit der Betreuung dementer Menschen zu tun haben.
14.12.2005 Anerkennung als Modellprojekt durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie von den Pflegekassen. Damit verbunden ist eine finanzielle Förderung der Halbtagsstelle für eine gerontopsychiatrische Fachkraft zu 90 % auf die Dauer von zwei Jahren.
Damit wird der Aufbau der Wohngemeinschaft unterstützt und die dabei gewonnenen Erfahrungen werden wissenschaftlich ausgewertet. Von den Erfahrungen beim Aufbau einer ambulanten Wohngemeinschaft sollen auch künftige Projekte profitieren können. Für Interessenten und Angehörige von Demenzkranken wird ein Informationsabend durchgeführt.
14.12.2005 Für die Interessenten der Wohnungen im Haus Louise von Marillac wird ein Informationsabend durchgeführt. 
10.01.2006 4. Mitgliederversammlung: Frau Waltraud Roth wird Vereinsmitglied. Multiplikatoren sollen mittels Flyer über das Haus Louise von Marillac informiert werden. Frau Große erhält von der Gemeinde einen befristeten Arbeitsvertrag für die Zeit vom 01.02.2006 bis 31.12.2008. Der Verein ist beim Landgericht in die Liste der Begünstigten aufgenommen worden und kann somit Bußgelder erhalten. Die Pflegekostenstelle-Sozialhilfeträger haben die Kostensätze unseres Hauses anerkannt. Für Reisekosten erhalten Vereinsmitglieder eine Kostenerstattung in Höhe von 30 Cent/km. Für Essen und Getränke gibt es keine Erstattung.
18.01.2006 Abschluss einer Vereinbarung mit der Gemeinde über eine Personalgestellung und Abschluss einer Dienstvereinbarung für die gerontopsychiatrische Fachkraft.
01.02.2006 Einstellung von Frau Michaela Große als gerontopsychiatrische Fachkraft für die Dauer von zwei Jahren. Die Auswahl erfolgte aus rund dreißig Bewerbungen.
01.02.2006 Antragstellung beim Landgericht Aschaffenburg auf Berücksichtigung des Vereins bei Geldbußen.
09.02.2006 Im Rahmen der Feier zum zehnjährigen Bestehen des Hauses Vinzenz von Paul wird die offizielle Unterschrift durch Herrn Klaus Jakob für die Vinzenz von Paul GmbH und durch Herrn Edwin Lang für den Verein „Gemeinsam statt einsam“ unter den Generalmietvertrag gesetzt. Die Festrede hält der ehemalige Kleinostheimer Bürger Niko Roth, der als Finanz- und Personalvorstand des Deutschen Caritasverbandes in Freiburg tätig ist.
07.03.2006 Der Landkreis erkennt die Betreuungspauschale im Falle der  Sozialhilfebedürftigkeit an. Sr. Isabel Westphalen entwickelt einen Flyer für die Öffentlichkeitsarbeit. Der aus Kleinostheim stammende und in Madrid/Spanien lebende Designer Thomas Steinborn entwirft ein Logo für das Haus Louise von Marillac.
Zwischen der Vinzenz von Paul GmbH und dem Verein wird ein Verwaltervertrag abgeschlossen, der die Verwaltung der zwölf Wohnungen im Dachgeschoss regelt.
11.04.2006 Entwicklung eines Betreuungsvertrages über ein betreutes Wohnungsangebot für demenzbetroffene Menschen durch die Sozialstation des Hauses St. Vinzenz von Paul GmbH.
22.04.2006
Die SoKo 65 unter der Leitung von Ernst Franz war beim Ausbau des Dachgeschosses mit großem Fleiß im Einsatz
Die SoKo 65 unter der Leitung von Ernst Franz war beim Ausbau des Dachgeschosses mit großem Fleiß im Einsatz
Nach Abschluss des Innenausbaues des Hauses Marillac wird der Öffentlichkeit im Rahmen eines Tages der offenen Tür die Möglichkeit der Besichtigung angeboten, bevor die zukünftigen Bewohner einziehen.

02.05.2006 Einzug der ersten Mieter (Herr Eduard Heilig, Frau Rosel Hessler, Frau Lotte Hüller, Frau Theresia Kneisel, Frau Elfriede Stich, Herr Hermann Stich)
29.05.2006 5. Mitgliederversammlung: Die ersten Einzüge haben stattgefunden, wenn auch der Aufzug noch nicht funktionierte und der Außenbereich noch nicht fertig war. Auf Bitten des Angehörigengremiums übernimmt Frau Heidi Reising die Kasse des Angehörigengremiums. Alle Vereinsmitglieder erhalten eine Ausfertigung der „Vereinbarung des Angehörigengremiums. Das Haus hat von der Telekom die Telefonnummer 405928 erhalten.  
15.06.2006 Einzug von Frau Hilda Nehls. 
28.06.2006 Frau Lotte Hüller stirbt im Alter von 85 Jahren
28.6.2006: Frau Lotte Hüller stirbt im Alter von 85 Jahren
04.07.2006 6. Mitgliederversammlung: Nachdem Frau Dorothea Mugler mittlerweile als Mitarbeiterin der Sozialstation tätig ist, scheidet sie auf Grund der Inkompatibilitätsregelung aus dem Verein aus. Mittler-weile wohnen acht Hausbewohner im Haus Louise. Das Personal soll auf die spezifischen Besonderheiten in einer Wohngemeinschaft geschult werden. Auf Forderung der Gemeinde wird eine Ergänzung des Generalmietvertrages gebilligt.
15.09.2006 Einzug von Frau Marie Krammig 
27.09.2006 Segnung des Hauses durch den Pfarrer der Katholischen Sankt Laurentius Gemeinde, Clemens Bieber und durch den Pfarrer der Evangelischen Sankt Markus Gemeinde, Rudi Rupp. Landrat Dr. Ulrich Reuter, Erster Bürgermeister Hubert Kammerlander, Armin Groh als Vertreter des Angehörigengremiums und Vereins-vorsitzender Edwin Lang halten Ansprachen. Auf Vermittlung von Pfarrer Clemens Bieber erhält der Verein vom Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul in München drei Gemälde und eine Statue der Hl. Louise von Marillac als Geschenk.

Zur Einweihung festlich geschmückt
Zur Einweihung festlich
geschmückt
Der Garten ist angelegt und lädt zum Verweilen ein.
Der Garten ist angelegt und lädt zum Verweilen ein.

















Das Haus „Louise von Marillac“ aus der Luft gesehen.
Das Haus „Louise von Marillac“ aus der Luft gesehen.
Hände

Hände

















Vereinsvorsitzender Edwin Lang begrüßt die Gäste
Vereinsvorsitzender Edwin Lang begrüßt die Gäste
Die Geistlichen Pfarrer Rudi Rupp und Pfarrer Clemens Bieber sprechen den Segen
Die Geistlichen Pfarrer Rudi Rupp und Pfarrer Clemens Bieber sprechen den Segen



















Aufsichtsratsvorsitzender Konrad Frieß  bei der Schlüsselübergabe

Aufsichtsratsvorsitzender
Konrad Frieß bei der Schlüsselübergabe
Architekt Joseph Nordt erläutert das bauliche Konzept
Architekt Joseph Nordt erläutert das bauliche Konzept


















Landrat Dr. Ulrich Reuter spricht seine Glückwünsche
Landrat Dr. Ulrich Reuter spricht seine Glückwünsche

Bürgermeister Hubert Kammerlander beim Grußwort
Bürgermeister Hubert Kammerlander beim Grußwort






20.09.2006 Die Kinder der Kinderkrippe Vinzenz von Paul setzen im Rahmen der Freiwilligentage Erdbeerpflanzen und ein Bäumchen im Garten des Hauses Louise von Marillac.
Kinder aus dem benachbarten Kindergarten pflanzen ein Bäumchen und Erdbeerpflanzen.
Kinder aus dem benachbarten Kindergarten pflanzen ein Bäumchen und Erdbeerpflanzen.
Bürgermeister und Baumstifter Hubert Kammerlander bringt das Spenderschild an.
Bürgermeister und Baumstifter Hubert Kammerlander bringt das Spenderschild an.


17.10.2006 Erster Bürgermeister Hubert Kammerlander pflanzt einen von ihm gestifteten Baum im Garten des Hauses Louise von Marillac.
18.10.2006 7. Mitgliederversammlung: Der Kreisseniorenberater Lothar Blatt hat unser Haus besucht. Auf Vermittlung von Pfr. Clemens Bieber er-hielten wir von den Vinzentinerinnen München Bilder und eine Figur der Hl. Louise geschenkt. Die Kinder der Kinderkrippe haben bei einem Besuch der Hausbewohner in einem kleinen Beet einen „Kindergarten“ mit Erdbeerpflanzen gestaltet. Für Interessen für zukünftige Hausbelegung wird eine Interessentenliste angelegt. 
15.09.2007 Einzug von Frau Auguste Pfeufer
01.11.2006 Alle Wohnungen im Haus Marillac sind vermietet und bezogen. Das Angehörigengremium tagt jeweils bei Bedarf, um seine Anliegen zu regeln. Rund um die Uhr ist eine Präsenzperson anwesend, die gemeinsam mit den BewohnerInnen den Tagesablauf gestaltet. Die Anzahl der jeweils insgesamt anwesenden MitarbeiterInnen richtet sich nach dem aktuellen Bedarf der BewohnerInnen auf der Basis des individuellen ambulanten Pflegevertrages. Die ständige Erreichbarkeit einer Pflegefachkraft ist über den Bereitschaftsdienst der Sozialstation gewährleistet.
14.11.2006 Die beschlossenen Gesamtkosten für die Baumaßnahmen Haus Louise von Marillac werden nicht überschritten.
15.11.2006 Einzug von Frau Rita Slawik 
12.12.2006 Beschluss einer Vereinbarung über die Arbeit des Angehörigengremiums.
15.09.2007 8. Mitgliederversammlung: Frau Berni Dungs scheidet wegen Wegzug aus dem Verein aus. Das Haus Louise von Marillac ist mittlerweile in den Homepages der Gemeinde und der Pfarrei benannt.
29.01.2007 Der vorläufige Verwendungsnachweis wird bei der Stiftung Deutsches Hilfswerk und der Bayerischen Landesstiftung vorgelegt.
01.03.2007 Im Heft „Dialog“ Nr. 9 wird die Öffentlichkeit über die ersten Erfahrungen aus dem Angehörigengremium, der Mitarbeiter, des Vereins und der Initiatoren informiert. Übereinstimmendes Ergebnis ist: „Das Konzept ist in der Normalität angekommen – Der Start ist geglückt“.
18.03.2007 Vereinsvorsitzender Edwin Lang berichtet in der Pfarrversammlung der St. Laurentius-Gemeinde über den gelungen Start des Projektes.
19.04.2007 Vereinsvorsitzender Edwin Lang gibt in der Jahreshauptversammlung des Johanniszweigvereins (Mitgesellschafter der Vinzenz von Paul GmbH) einen Bericht über die bisherige Entwicklung.
08.05.2007 9. Mitgliederversammlung: Der Verwaltervertrag zwischen der Vinzenz-von-Paul-GmbH und dem Verein wurde unterzeichnet. Herr Walter Reising übernimmt die Ausführung. Vertreter des Vinzenz-von-Paul-GmbH und des Vereins waren insgesamt dreimal zum Sozialausschuss des Bayerischen Landtages eingeladen, um Stellung zu nehmen zu dem geplanten Wohn-, Pflege- und Qualitätsgesetzes zu nehmen. Der Sozialausschuss wird zur Ortsbesichtigung in das Haus Louise eingeladen. Im Heft Dialog Nr. 9 wird ausführlich über die Arbeit im Haus Louise berichtet. Herr Robert Syndikus wird Vereinsmitglied und übernimmt die Aufgabe als 2. Kassenprüfer. Unter dem Dach des Hauses Louise ist mittlerweile das Büro der Sozialstation eingerichtet worden.     
20.05.2007 Im Auftrag des Bauherren, der Vinzenz von Paul GmbH hatte die Firma Video-Schinas Kleinostheim den Bau des Hauses Louise von Marillac filmisch begleitet. Dieser Film wurde der Öffentlichkeit vorgestellt.
04.09.2007 10. Mitgliederversammlung: Sr. Isabel hat auf der Plattform der Diözese Würzburg für den Verein eine Homepage eingerichtet, die unter dem Namen www.haus-louise-von-marillac-kleinostheim.de abrufbar ist. Das Modellprojekt läuft in Kürze aus, ein Verlängerungsantrag wurde gestellt. Der Aufgabenkatalog von Frau Große wurde in die Geschäftsordnung eingearbeitet.
15.09.2007 Die CSU-Gemeinderatsfraktion hat einen Pfirsichbaum gestiftet und eingepflanzt.
CSU-Vorsitzender Bodo Kaufmann befestigt das frisch gepflanzte Pfirsichbäumchen.
CSU-Vorsitzender Bodo Kaufmann befestigt das frisch gepflanzte Pfirsichbäumchen.


29.09.2007 Frau Rosa Hessler verstirbt im Alter von 91 Jahren.
Frau Rosa Hessler verstirbt im Alter von 91 Jahren.
20.11.2007 11. Mitgliederversammlung: Die neue Geschäftsordnung wurde genehmigt. Der Neurologe Dr. Werner E. Hofmann besucht regelmäßig unser Haus. Für die Geldgeschäfte wird ein Multiflex-Konto eingerichtet. 
01.12.2007 Der Zwischenbericht 2007 zum Modellprojekt „Haus Louise von Marillac“ von aufschwungalt GbR München wird im Auftrag des Bayerischen Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern der Öffentlichkeit vorgestellt.
23.01.2008 12. Mitgliederversammlung: Herr Thoma berichtet, dass das Angehörigengremium mittlerweile sich vierzehn mal getroffen hat. Herr Jakob berichtet, dass unsere WG teilweise unter das neue Heimgesetz fällt. 
01.03.2008 Einzug von Frau Hildegard Hock.
05.05.2008 13. Mitgliederversammlung: Wegen fehlerhafter Darstellung der Kosten über unserem Haus in einem Artikel im Main-Echo hat Edwin Lang einen Leserbrief geschrieben. Sr. Martina stellt die religiöse Betreuung der Hausbewohner dar. Wegen Hörprobleme legt Herr Klaus Thoma seine Aufgabe als 2. Vorsitzender nieder, Herr Walter Reising übernimmt nun diese Aufgabe. Für die Zukunft gilt das Bemühen, dass jede Funktion personell doppelt besetzt werden soll. Frau Waltraud Roth will zukünftig verstärkt mit Herr Thoma die Hausbewohner betreuen. Vertreter des Sozialausschusses des Bayerischen Landtages haben unser Haus besucht.
19.05.2008 Klaus Jakob (45), Geschäftsführer der St. Vinzenz von Paul GmbH Soziale Dienste Kleinostheim, ist tot. Ein Auto erfasste ihn um 8 Uhr Ortszeit beim Joggen nahe der neuseeländischen Stadt Rotorua, als er versuchte, an einer Kreuzung die Te Ngae Road zu überqueren. Dieser schwere Verlust erschüttert uns alle. 
24.06.2008 1. Gemeinsame Sitzung Verein und Angehörigengremium mit intensivem Gedankenaustausch. Zukünftig soll mindestens einmal jährlich ein Austausch stattfinden.
01.08.2008 Der Bayerische Landtag hat das neue Pflege-, Wohn- und Qualitätsgesetz verabschiedet. 
09.09.2008 14. Mitgliederversammlung: Ergänzend zur Homepage wird ein Intranet für die Vereinsmitglieder installiert. Unser Haus Louise wird in den Wohnprojektatlas Urbanes Wohnen aufgenommen. Die Außenbeleuchtung des Hauses muss überarbeitet werden, da sie viel zu oft brennt. 
16.10.2008 1. Gemeinsame Sitzung Verein und Mitarbeiter der Sozialstation mit umfassender Aussprache. Diese Gespräche sollen jeweils bei Bedarf erneut geführt werden.  
09.12.2008 Frau Hörmann von der auf schwung alt GbR München besucht unser Haus. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern begleitet uns als Modellprojekt im Rahmen des Pflegeleistungs-Ergänzungsgesetzes in Bayern für die Dauer von drei Jahren.                               
17.12.2008 15. Mitgliederversammlung: In der nächsten Zeit soll ein neues Leitbild erarbeitet werden. Der Vertrag mit Frau Michaela Große-Lauth läuft wegen Zeitablauf nach drei Jahren aus. Mit Worten des Dankes und Blumen wird sie verabschiedet.  
21.12.2008 Frau Gertrud Eisert verstirbt im Alter von 87 Jahren. 
Frau Gertrud Eisert verstirbt im Alter von 87 Jahren.
19.01.2009 Einzug von Frau Leonore Seubert
24.01.2009 Der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Vinzenz-von-Paul-GmbH Konrad Frieß feiert seinen 75. Geburtstag. Frieß war der Vater des Projektes „Haus Louise von Marillac“, der die Realisierung mit enormer Energie durchsetzte. Edwin Lang überreichte ihm als Geschenk ein Aquarellbild des Hauses Louise von Marillac, das der Künstler Gebhard Hepp gemalt hat.
04.02.2009 16. Mitgliederversammlung: Das neue Pflege-, Wohn- und Qualitätsgesetz wird auf seine Passfähigkeit auf das Haus Louise überprüft. Einige Anpassungen wie Mietkautionsregelung müssen vorgenommen werden. Hinsichtlich des Standortes der Sozialstation hat der Verein eine Ausnahmegenehmigung des Sozialministeriums.  
31.03.2009 Der Abschlussbericht zum Modellprojekt „Haus Louise von Marillac“ von aufschwungalt GbR München liegt vor. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen sowie der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände in Bayern wurden wir fachlich-wissenschaftlich für drei Jahre begleitet. 
01.05.2009 Nach dem plötzlichen Tod von Klaus Jakob als Geschäftsführer der Vinzenz-von-Paul-GmbH vor einem Jahr hatte Frau Gisela Twardon-Jöst vorübergehend die Geschäfte geführt. Nun übernimmt mit Martin Wienand ein gelernter Bankfachmann die Unternehmensführung, der aber auch schon reichlich soziale Erfahrung gesammelt hat.
12.05.2009 17. Mitgliederversammlung: Erster Bürgermeister Hubert Kammerlander nimmt als neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Vinzenz-von-Paul-GmbH erstmals an einer Mitgliederversammlung teil. Frau Marliese Grammig wird Vereinsmitglied und unterstützt zukünftig Walter Reising in seiner Aufgabe als Wohnungsbeirat. Edwin Lang hat für die mittlerweile ausgeschiedene Mitarbeiterin Michaela Große-Lauth ein Arbeitszeugnis verfasst. Walter Reising hat in der Mitgliederversammlung des Johanniszweigvereins einen Bericht über das Haus Louise abgegeben. Die ersten Vorbereitungen für ein Qualitätsmanagement werden getroffen. Das Haus ist ökologisch gebaut. Auf dem Dach ist eine Solaranlage und die Bewässerung erfolgt über eine Zisterne.
V.l.n.r.: Edwin Lang, Sr. Isabel Westphalen, Walter Reising, Waltraud Roth,  Marliese  Grammig, Dr. Beate Büttner, Klaus Thoma, Michaela Große-Lauth,  Heidi Reising, Sr. Martina Weisenberger, Hubert Kammerlander, Martin Wienand
V.l.n.r.: Edwin Lang, Sr. Isabel Westphalen, Walter Reising, Waltraud Roth, Marliese Grammig, Dr. Beate Büttner, Klaus Thoma, Michaela Große-Lauth, Heidi Reising, Sr. Martina Weisenberger, Hubert Kammerlander, Martin Wienand

Weisenberger, Hubert Kammerlander, Martin Wienand
21.05.2009 Ein Filmteam aus Nürnberg dreht einen Film über den Alltag im Haus Louise.
01.08.2009 Fristgemäß wird dem Landratsamt – Heimaufsicht der Betrieb des    Hauses Louise von Marillac angezeigt.
11.08.2009 Frau Hiltrud Rachor verstirbt im Alter von 84 Jahren.  
Frau Hiltrud Rachor verstirbt im Alter von 84 Jahren.
14.08.2009 Vereinsvorsitzender Edwin Lang erhält von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz am Band verliehen. 
19.09.2009 Einzug von Frau Maria Aulbach.
26.10.2009 18. Mitgliederversammlung: Sr. Martina Weißenberger, Sr. Isabel Wiestphalen und Frau Dr. Beate Büttner erklären ihren Austritt aus dem Verein. Frau Große-Lauth ist bereit, als Multiplikatorin über Bau und Organisation einer WG für Demenzkranke mitzuwirken. Die Vertreterin des Landratsamtes – Heimaufsicht Frau Skworzow und der Leiter des Gesundheitsamtes Dr. Bracharz besuchen auf Einladung des Angehörigengremiums unser Haus und äußern sich sehr positiv. Der Abschlussbericht von Aufschwungalt – Verfasserin Frau Hörmann – ist mittlerweile veröffentlicht und wird allen Vereinsmitgliedern online zugestellt. Bei den Neuwahlen gibt es folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Edwin Lang, 2. Vorsitzender Walter Reising, Schriftführer nicht besetzt, Kassiererin Heidi Reising, Fachbeiräte Wohnungswirtschaft Walter Reising und Marliese Grammig, Fachbeirat Medizin Dr. Marc von Mach, Fachbeiräte Pflege/Begleitung Klaus Thoma und Waltraud Roth, Kassenprüfer Bettina Schilling und Robert Syndikus. Nachdem Sr. Isabel eine neue Aufgabe bei Bischöflichen Ordinariat übernimmt, wird die Homepagepflege zukünftig von Herrn Joachim Wagner vorgenommen. 
09.12.2009 2. Gemeinsame Sitzung Verein und Angehörigengremium: Die Be-treuungspauschale wird um 80 Euro monatlich erhöht. Wegen der Lieferung von Lebensmitteln soll mit dem Lieferanten ein Gespräch geführt werden, um die aufgeschlagenen Transportkosten zu reduzieren.  
02.03.2010 19. Mitgliederversammlung: Mit dem neu eröffneten Seniorenzentrum in Mainaschaff erwächst unserem Haus eine Konkurrenz. Für die Hausbewohner wird eine Sitzwaage angeschafft. Edwin Lang gibt bekannt, dass er aus gesundheitlichen Gründen (Hörprobleme) sein Amt als Vereinsvorsitzender abgeben möchte.
22.06.2010 20. Mitgliederversammlung: Unser Haus wird in der neuen Auflage des Demensatlanten aufgeführt. MdL Dr. Fahn und Frau Tanja Rock besuchen unser Haus. Hinsichtlich der Verwendung der freien Rücklage wird gemäß § 58 Abs. 7a Abgabenordnung ein Beschluss vorgenommen. Edwin Lang stellt einen Entwurf für das Leitbild vor. Die Klausel in den Mietverträgen hinsichtlich der Kaution wird die Regelung von drei auf zwei Monaten verkürzt. Dies gilt auch für die bereits früher abgeschlossenen Mietverträge. Das Angehörigengremium wird zukünftig die neuen Mieter über die Beratungs- und Beschwerdestellen informieren. Der bisherige Verwaltervertrag läuft wegen Zeitablaufs ab. Es wurde ein neuer Vertrag für die Zeit vom 01.01.2011 bis 31.12.2015 abgeschlossen. Herr Walter Reising übernimmt weiterhin die Ausführung. 
01.07.2010 Frau Hertha Hock verstirbt im Alter von 86 Jahren.
Frau Hertha Hock verstirbt im Alter von 86 Jahren.
17.08.2010 Einzug von Frau Johanna Hentschel.
21.08.2010 Frau Gertrud Ebenhöh verstirbt im Alter von 90 Jahren. 
Frau Gertrud Ebenhöh verstirbt im Alter von 90 Jahren.
07.10.2010 21. Mitgliederversammlung: Das neue Leitbild wird verabschiedet. Das Qualitätsmanagement wurde von der Vorstandschaft durch-geführt und verabschiedet. Die aktualisierte Geschäftsordnung wurde gebilligt. Zum fünfjährigen Bestehen will der Verein eine interne Feier durchführen. 
17.10.2010 Einzug von Frau Elisabeth Schieferstein. 
12.02.2011
Weinpräsent
Weinpräsent
Anlässlich des 15-jährigen Bestehens des Hauses Vinzenz von Paul gibt es im großen Saal ein Konzert. Für besonders Verdiente gibt es ein kleines Weinpräsent, zwei kleine Weinflaschen mit dem Konterfei des Hl. Vinzenz und der Hl. Louise. 
22.02.2011 1. Festausschusssitzung: Zum bevorstehenden fünfjährigen Bestehen des Hauses Louise treffen sich Vertreter aus dem Angehörigengremium und dem Verein, um einen ökumenischen Gottesdienst und eine interne Feier für die Bewohner des Hauses, ihre Angehörigen, die Mitarbeiter der Sozialstation, die Geschäftsleitung und die Aufsichtsräte des Hauses Vinzenz von Paul sowie die Vereinsmitglieder. Geplant ist die Aufstellung eines Zeltes vor dem Haus Louise. 
02.03.2011
Edwin Lang übergibt an Geschäftsführer Martin Wieland das neue Leitbild.
Edwin Lang übergibt an Geschäftsführer Martin Wieland das neue Leitbild.
Mitgliederversammlung:

Frau Martina Dillinger wird Vereinsmitglied. Edwin Lang übergibt an den Geschäftsführer der Vinzenz-von-Paul-GmbH Martin Wienand. Das Haus Louise besteht seit fünf Jahren, somit läuft in Kürze die Gewährleistungspflicht der verschiedenen Handwerksbereiche ab. Nach Einschaltung von Angehörigengremium, Mitarbeitern und Vereinsmitgliedern wird von einem Gremium und dem Architekturbüro eine Baubegehung durchgeführt.


12.03.2011
Edwin Lang im Gespräch mit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Frau Christine Haderthauer.
Edwin Lang im Gespräch mit der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Frau Christine Haderthauer.
Bei einem Sozialempfang für Sozialverbände, kirchliche Einrichtungen, Wohlfahrtsverbände usw. mit Staatsministerin Christine Haderthauer hat Edwin Lang die Möglichkeit, im Rahmen eines Gespräches die Auswirkungen des Pflege-, Wohn- und Qualitätsgesetzes anzusprechen.  


31.03.2011 Frau Rita Slawik stirbt im Alter von 73 Jahren.
Frau Rita Slawik stirbt im Alter von 73 Jahren.
04.04.2011 Mitgliederversammlung: Gründungsvorsitzender Edwin Lang tritt nach sechs Jahren aus gesundheitlichen Gründen vom Vereinsvorsitz zurück, bleibt aber als stv. Vorsitzender in die Vereinsarbeit eingebunden.

Neue 1. Vorsitzende wird Frau Martina Dillinger.
Symbolische Schlüsselübergabe von Edwin Lang an Martina Dillinger
07.04.2011 In der Generalversammlung des Johanniszweigvereins informiert Edwin Lang über die aktuelle Situation im Haus Marillac.
03.05.2011 2. Festausschusssitzung: Die Einzelheiten für den ökumenischen Gottesdienst und die Feier werden festgelegt.
21.05.2011 Im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes im großen Saal des Hauses Vinzenz von Paul wird der verstorbenen Hausbewohner und dem Geschäftsführer Klaus Jakob gedacht. Pfarrer Heribert Kaufmann und Pfarrer Rudi Rupp gestalten den Gottesdienst. Heidi Reising hat eine Kerze mit den Namen der verstorbenen und der lebenden Bewohner des Hauses gefertigt.
Edwin Lang hat die Chronik des Hauses „Vinzenz von Paul“ und des Vereins „Gemeinsam statt einsam“ fortgeschrieben. Das Werk umfasst über 200 Seiten und beinhaltet neben der Chronik auch eine Pressesammlung über unser Haus und den Verein. Erste Exemplare überreicht Lang an die neue Vorsitzende Martina Dillinger, den früheren Aufsichtsratsvorsitzenden Konrad Frieß, den jetzigen Aufsichtsratsvorsitzenden Hubert Kammerlander, Geschäftsführer Martin Wienand, den Vorsitzenden des Angehörigengremiums Dr. Thomas Kneisel und an die Pfarrer Heribert Kaufmann und Rudi Rupp sowie an seine Nachfolgerin Martina Dillinger. Die Chronik ist auch als CD-ROM erhältlich.
Im Anschluss daran wird das fünfjährige Bestehen des Hauses Louise von Marillac gefeiert. Hausbewohner, Angehörige, die Mitarbeiter der Sozialstation, die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat des Hauses Vinzenz von Paul und die Vereinsmitglieder sitzen in zwei zusammengestellten kleinen Festzelten zusammen.
22.05.2011 Frau Auguste Pfeufer stirbt im Alter von 87 Jahren.
Frau Auguste Pfeufer stirbt im Alter von 87 Jahren.
11.06.2011 Frau Rosa Gehrig zieht ein. Sie ist 83 Jahre alt.